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Nutzung der Feldhierarchie in einer Datenbank

 


Hier werden einschränkende Bedingungen inhaltlicher, aber auch formaler Art (z.B. Sprache, Erscheinungsjahr) so lange spezialisiert, bis keine weitere Bedingung mehr existiert oder aber eine zufriedenstellende Dokumentenmenge erreicht ist.

Vorgangsweise:
Spezialisierung einschränkender Bedingungen (z.B. Erscheinungsjahr) 
bis keine weitere Bedingung mehr existiert 
oder eine zufriedenstellende Zahl an Treffern vorliegt
unter Nutzung der bekannten Feldtypen einer Datenbank

einfaches Beispiel von Datensätzen:

Datensatz

Titel (TI)

Autor (AU)

Schlagwort (DE)

Jahr (PY)

 

1

Teleworking

Müller

Teleworking

1996

2

Diversification Book

Black

Diversifikation

1999

3

EDV-Heimarbeit

Schwarz

Teleworking

1998

4

Asien

Feng Shui

Geographie

1978

5

Teleworking

Black

Mediengeschichte

1999

 

 

 

 

 

 


In der Feldhierarchie die Treffergenauigkeit betreffend, ist das Feld "Schlagwort" als höherwertiger als etwa das Feld "Titel" anzusehen. Fachleute bewerten den Inhalt eines Textes und die Zuordnung eines Schlagwortes bedeutet, daß der Inhalt eines Werkes/Artikels sich wesentlich mit der durch das Schlagwort ausgedrückten Thematik auseinandersetzt.

Als Beispiel: Das in Datensatz 5 Abgebildete Werk hat zwar den Titel "Teleworking", jedoch behandeln nur die Werke Nummer 1 und 3 die Thematik Teleworking ausführlicher. Die Wahl eines Titels durch den Autor kann und sollte den Inhalt seines Werkes wiederspielgeln, jedoch muß sie es nicht!
Daher: Bei zu vielen Treffern im Freitext > Suche im Schlagwortfeld!

Eine zu hohe Treffermenge kann auch eingegrenzt werden, indem man mit dem Operator UND eine Schnittmenge mit einem anderen Feld versucht. Etwa mit dem Feld "Jahr", indem man Literatur aus bestimmten Jahren bevorzugt. Oder man schließt Literatur eines bestimmten Autors mittels des Operators NICHT aus, wenn man dessen Werke aus bestimmten Gründen nicht aufgeführt haben möchte. Die systematische Verknüpfung der Feldinhalte einer Datenbank bietet sehr viele Variationsmöglichkeiten, um auf die gewünschte Trefferzahl bzw. Genauigkeit der Suchergebnisse zu kommen.

 


Die meisten Datenbanken bieten zu jedem Feld einen alpahbetischen Index, bei den Schlagwörtern hilft ein Thesaurus die Feldhierarchie zu durchforsten. Ein Thesaurus zeigt nicht nur eine verästelte Baumstruktur von Ober- und Unterbegriffen, auch Synonyme und ähnliches wird aufgezeigt. http://www.gbi.de/thesaurus/


Eingabesyntax - wichtig zu beachten:

PHRASENSUCHE:
Eine Phrase sollte immer in Anführungszeichen eingekleidet werden! Etwa liefert "non profit" ein anderes Ergebnis, als wenn die Worte "non" und "profit" vom Suchalgorithmus als getrennte Begriffe gesucht  und mit Operatoren automatisch verknüpft werden.

TRUNKIERUNG:
Etwa Endungen an einem Wortstamm oder einfach Wildcards in einem Wort können mit Sonderzeichen gesetzt werden. Die unterschiedlichen Oberflächen verlangen jedoch oftmals unterschiedliche Sonderzeichen hierfür (*, ?, & und ähnliche).
"Gra*ik" such sowohl "Grafik" als auch "Graphik".
Manche Oberflächen erlauben nur die Trunkierung am Wortende!
"Tisch*" sucht auch "Tische", "Tischdecke" usw.